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7-8/2010 Juli / August
 
 
 C&A verkaufte in 2009 rund 18 Millionen Einzelstücke aus Bio-Baumwolle<br>
C&A verkaufte in 2009 rund 18 Millionen Einzelstücke aus Bio-Baumwolle
Photo: C&A
 Bio Cotton Logo von C&A<br>
Bio Cotton Logo von C&A
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BIO-BAUMWOLLE

Weltweit die Nummer 1

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C&A Europa hat sich weltweit an die Spitze der Einzelhandelsunternehmen gesetzt, die Textilien aus nachhaltig angebauter Baumwolle vertreiben.
Dies geht aus der globalen Marktanalyse von Organic Exchange hervor, einer der weltweit führenden Organisationen für die Förderung, Analyse und Zertifizierung von Bio-Baumwolle und Bio-Textilien. Auf den Plätzen 2 und 3 liegen der amerikanische Sportartikelhersteller Nike sowie das amerikanische Einzelhandelsunternehmen Walmart. Die Zahl der von C&A verkauften Einzelstücke aus Bio-Baumwolle erhöhte sich 2009 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 17 Prozent auf rund 18 Millionen Teile. Für das Jahr 2010 plant C&A den Verkauf von rund 23 Millionen Biobaumwoll-Textilien. Damit würden 10 Prozent der Baumwollkollektion des Unternehmens aus zertifizierter Bio-Baumwolle bestehen. Im Vergleich dazu repräsentiert Bio-Baumwolle derzeit lediglich 0,75 Prozent der weltweiten Baumwollproduktion. Derzeit ist C&A Europa mit rund 1.410 Filialen in insgesamt 19 nationalen Märkten vertreten.
C&A hatte bereits 2007 das strategische Ziel ausgegeben, modische Biobaumwoll-Textilien im textilen Massenmarkt anzubieten. Ziel ist dabei nicht allein der aktive Umweltschutz durch sparsamen Verbrauch von Energie und Wasser. Als genauso wichtig erachtet das Unternehmen den Schutz von Mensch und Natur durch den reduzierten Einsatz von synthetischen Chemikalien und Pflanzenschutzmitteln sowie verbesserte Existenzgrundlagen für die im Baumwollanbau tätigen Menschen. So hat C&A in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Initiativen – insbesondere in Indien – gestartet. An deren Anfang steht zunächst der Abschluss von Kooperationsabkommen mit ausgewählten landwirtschaftlichen Betrieben, um deren finanzielle Risiken bei der Umstellung auf Bio-Baumwolle zu minimieren. Darüber hinaus beteiligt sich C&A an umfangreichen Schulungsprogrammen. Diese dienen unter anderem der Weiterbildung der Farmer, z. B. über die erhöhte Wertschöpfung durch Wechselernten. Auch für Spinnereien, Händler und Lieferanten richtet C&A Veranstaltungen aus. Sie behandeln Themenfelder wie Textilverarbeitung, Zertifizierung, Warenauszeichnung sowie umweltschonender Umgang mit Wasser und Energie. Nicht zuletzt investiert C&A in zahlreiche soziale Projekte, die unter anderem der schulischen Bildung von Kindern aus der Landbevölkerung dienen.


 
 
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