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7-8/2010 Juli / August
 
 
BAUMWOLLANBAU

Neue Pflanzentypen

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Heute werden bereits auf 45 Prozent der weltweiten Anbauflächen Gen-modifizierte Pflanzen angebaut.
Allerdings hat auch die Baumwolle mit dem veränderten Erbgut ihr Limit erreicht und die Ausbeute stagniert. Daher richten die Forscher ihr Augenmerk auf neue Pflanzentypen. Die nächste Generation der Sträucher – so die Vision – sollen beständig gegen Dürre, Salz, Kälte, Hitze, Überdüngung oder magere Böden sein. Durch die Auswahl spezifischer Genotypen sollen Pflanzen kreiert werden, die passgenau auf die spezifischen klimatischen und solaren Bedingungen einzelner Länder oder Anbauzonen zugeschnitten sind und zugleich eine maximale Faserausbeute liefern. Weitere Forschungsarbeiten richten sich auf Fasertypen, die sich für einen extrem dichten Pflanzenbestand eignen. Andere wiederum sollen eine hohe Widerstandskraft der Pflanzen gegen saugende Insekten oder Pflanzenkrankheiten wie den Blattroll-Virus kreieren. Und sind die biotischen und abiotischen Probleme erst einmal gelöst, haben die Gen-Manipulatoren schon neue Ziele anvisiert. Geht es nach den Forschern von Bayer, werden Baumwollpflanzen zukünftig flammhemmende, hygienische oder knitterfreie Eigenschaften in ihren Genen tragen.


 
 
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